2018 wird die perfekte Imperfektion im Japanischen Garten zum Leben erweckt. Mit einer Solo-Installation ihrer Kunstwerke und der Perfect Imperfection-Kollektion für Serax bringt Roos eine Ode an die Natur.
test 1

Nach einem kurzen Winterschlaf blüht die Natur um uns herum wieder auf. Langsam aber sicher durchlebt die dürre Winterlandschaft eine Metamorphose und alles erblüht. Im Japanischen Garten von Hasselt erhält dieses Erwachen 2018 eine besondere Dimension durch die Solo-Installation mit Kunstwerken und dem Perfect Imperfection-Service für Serax von Roos Van de Velde. Die Solo-Installation verändert sich mit den Jahreszeiten und inspiriert sich vollkommen an der Natur und ihren Unvollkommenheiten, die Vergänglichkeit der Schönheit, eine perfekte Mischung aus Spiritualität und Ästhetik. Im Sommer steht die Installation in voller Blüte und alles steht im Zeichen der Rose. Der Herbst wird mit "lebenden Fossilien" verkörpert, denn auch wenn die Schönheit vergänglich ist, so findet das Leben immer einen Weg.

gal2

Eine künstlerische Ode an die Natur in drei Jahreszeiten

Im Frühling bringt Roos Van de Velde mit der HARU-Installation eine Ode an die Blüten, an das Vergängliche der Schönheit. Restaurierte, mit Mantras bemalte japanische Paravents, Lichtskulpturen und eine elegant gedeckte Tafel mit hier und da Stücken aus dem Perfect Imperfection-Service für Serax und zahlreiche andere künstlerische Details lassen die Kraft der Unvollkommenheit ausgiebig zum Ausdruck kommen. Ein wahrhaftiges Wabi-Sabi-Gefühl.

Die sommerliche NATSU-Installation steht ganz im Zeichen der Blume, nach der die belgische Künstlerin benannt wurde, die Rose. Die Anwesenheit der japanischen Teerose oder Tsubaki im Garten werden verstärkt durch die Installation von Roos Van de Velde. Lichtskulpturen, Porzellan-Rosen und ein Moostisch, gedeckt mit Tellern aus Rosenblättern, die sie für das Hauptgericht von El Somni schuf, die gastronomische Oper von Franc Aleu und Celler de Can Roca. Einige herrliche Malereien mit roter Tinte auf japanischem Kozo-Papier, entstanden aus der Idee, selbst Blume zu werden und dann ein Selbstporträt zu malen, runden das Bild ab.

Schlussendlich bringt Roos im Herbst mit der AKI-Installation eine Ode an den Ginkgo, den japanischen Tempelbaum, "lebende Fossilien" die schon seit Millionen Jahren auf unserem Planeten wachsen. Der Ginkgo kann sogar eine atomare Katastrophe überleben und ist der einzige Baum, der der zunehmenden Luftverschmutzung gewachsen ist. Daher ist es auch keine Überraschung, dass dieser Baum das Symbol des Lebens und der Unsterblichkeit ist. Das Gefühl von Ewigkeit wird verstärkt durch Roos Van de Veldes handgefertigtem Rock-Service für El Celler de Can Roca, präsentiert auf einem Tisch aus Moos. Es sind Hochzeitskelche, Papierskulpturen und eine Reihe Objekte, inspiriert an der Spirale, wie ein Kreislauf in einer unendlichen Kontinuität. Ein Kreislauf, der wieder von vorne beginnt wenn der Japanische Garten nach dem Winterschlaf erneut erwacht für einen neuen Frühling.
 

test 1
test 1